Warum Wissen nicht reicht und was Verkörpern wirklich bedeutet

Du weißt was gut für dich ist.

Du weißt, wenn du mehr Wasser trinken solltest. Dein Körper sendet dir Signale, wenn ein Lebensmittel dir nicht bekommt. Wenn du dich mehr bewegen solltest. Du weißt, dass Stress deinen Körper belastet. Dass ausreichend Schlaf alles verändert. Und du spürst es, dass es dir nicht gut tut, dich in bestimmten Räumen aufzuhalten, dass es dich erschöpft, bestimmtee Menschen um dich zu haben, dass du eigentlich für etwas anderes bestimmt bist.

Du weißt es. Du spürst es. Auch wenn du dir selbst die Geschichte erzählst, dass du es nicht weißt. Und auch wenn du trotzdem oft nicht danach handelst.

Du hast verlernt, dich zu spüren. Auf die Signale deines Körpers zu vertrauen. Zu wissen, dass dein Körper dein bester Freund ist und dass er immer FÜR dich ist, auch wenn sich das manchmal nicht so anfühlt.

Dir wird beigebracht, deine Wahrnehmung zu übergehen und stattdessen lieber einen Experten zu befragen. Nichts gegen Experten, aber der größte Experte bist du selbst, wenn es um deinen Körper geht. Du glaubst das nicht? Es mag sein, dass du derzeit eher verwirrt bist. Von zuviel Information, die sich oftmals widerspricht. Von Jahrzehnten, in denen du deinen Körper bewertet, mißachtet und übergangen hast. Davon, dass dir gesagt wird, dass du lange krank bist, bevor du etwas spürst und dass das überprüft werden muss.

Die gute Nachricht: Deine Wahrnehmung, dein Verbundensein  mit deinem Körper, deine Fähigkeit hinzuhören ist nicht weg, sie ist nur verschüttet, überlagert und zugekleistert mit all den Programmierungen, Glaubensmustern und vermeintlichen Wahrheiten, die dir im Laufe deines Lebens übergestülpt wurden. Klingt hart? Oder ist es härter, sich das nicht einzugestehen?

Lange genug wurden unsere Körper als etwas Minderwertiges betrachtet. Als das ‚Fleisch, das es zu überwinden gilt‘ um in höhrere Bewusstseinssphären zu gelangen.

Du kannst nur wirklich bewusst sein, wenn du deinen Körper mitnimmst. Und du kannst nur wirklich gesund sein, wenn du alte Überzeugungen loslässt und auf deine Wahrnehmung und den Ruf deiner Seele hörst.

Wir leben im Informationszeitalter

Wir leben in einer Zeit, in der Wissen unbegrenzt verfügbar ist. Jede Frage die du hast – du findest die Antwort in Sekunden. Ernährung, Gesundheit, Bewusstsein, Spiritualität, Biohacking, Longevity – es gibt Bücher, Kurse, Podcasts, Videos ohne Ende.

Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – sind so viele Menschen verwirrt. Verunsichert. Und daraus resultiert eine große Erschöpfung.

Erschöpft vom Zustand der Welt, zumindest der Realität, die uns in den Medien vermittelt wird. Erschöpft vom Suchen. Erschöpft vom Lernen. Erschöpft vom Optimieren.

Weil mehr Wissen das Problem oft nicht löst. 

Das eigentliche Problem ist nicht dass du zu wenig weißt. Das eigentliche Problem ist die Lücke zwischen dem was du weißt – und dem ,was du fühlst, spürst und verkörperst.

Was zwischen Wissen und Verkörpern steht

Ich arbeite seit 15 Jahren mit Menschen – als Heilpraktikerin, Coach, Facilitatorin. Und ich sehe immer wieder dasselbe Muster.

Menschen die alles wissen. Die jahrelang an sich gearbeitet haben. Die meditieren, die sich im Allgmeinen bewusst ernähren, die an ihren Glaubenssätzen arbeiten. Die spirituell weit entwickelt sind.

Und trotzdem kämpfen sie noch. Gegen ihren Körper. Gegen alte Muster. Gegen das Gefühl dass die Puzzleteile nicht zusammenkommen.

Was steht zwischen deinem Wissen und deinem Leben?

Es sind übernommene Programme.

Tiefe, unbewusste Überzeugungen, die im Hintergrund laufen. Die du nicht selbst gewählt hast. Die du mitbekommen hast – von deiner Familie, deiner Kultur, deiner sozialen Schicht, deines Geschlechts, den Medien, deiner Geschichte.

Mit 50 ist es normal, Knie zu haben. Das liegt in der Familie. Ich war noch nie wirklich gesund. Altern bedeutet Symptome zu entwickeln. Weniger leistungsfähig zu sein. Schlechter zu sehen, zu hören, zu performen. Krank zu werden. Abzubauen.

Diese Sätze klingen vielleicht vertraut. Und solange sie unterbewusst laufen – egal wie viel du weißt, egal wie sehr du es willst – werden sie zu deiner Realität. In deinen Zellen. In deinem Körper. In deinem Leben.

Denn – auch wenn du es oft gehört hast: Deine Gedanken, Gefühle und Emotionen erschaffen deine Realität. Bist du dir wirklich im Klaren darüber, was das bedeutet? Ganz wichtig: es geht hier nicht um Schuld und es ist keine Schwäche. Es ist schlicht und einfach das Proramm, das dein Leben bestimmt. Und Programme lassen sich verändern.

Wir leben in einer Zeit, in der wir kollektiv künstlich auferlegte Programme loslassen. Und somit auch die Programme der limitierten Sicht auf unsere Körper.

Der Unterschied zwischen Wissen und Verkörpern

Verkörpern bedeutet nicht noch mehr lernen. Es bedeutet das, was du bereits weißt mit dem zu verknüpfen, was du fühlst und spürst – und es dann wirklich in den Körper zu bringen. In die Gewohnheit. In dein Leben. In jede Zelle.

Der Unterschied ist dieser:

Wissen sagt: Stress ist schlecht für dich. Verkörpern bedeutet: Du spürst sofort, wenn du unter Stress gerätst. Und mit der Zeit sogar, wenn dein Kortisolspiegel ansteigt. Du kennst deinen Körper so gut dass du weißt was du brauchst und wie du ihn regulieren kannst. Du weißt, dass das nichts mit dem Außen zu tun hat. Und du nimmst dich selbst und deinen Körper wichtig genug, dass du Situationen veränderst, die dir schaden.

Du handelst danach – nicht aus Disziplin und um irgendwelche Vorgaben abzuarbeiten, sondern weil es sich natürlich anfühlt.

Wissen sagt: Zu viel Zucker schadet zum Beispiel deinem Mikrobiom. Verkörpern bedeutet: Du spürst wie sich dein Körper nach zuviel Zucker anfühlt. Du hörst auf dein inneres Signal – nicht auf eine Regel von außen. Wissen und Verkörpern gehen übrigens Hand in Hand. Du spürst, dass da etwas in deinem Körper nach Zucker schreit, das nicht du bist. Und du weißt, dass es da etwas zu tun, zu regulieren gibt, zu verändern gilt, damit du wieder der Boss bist. Und dazu braucht es  manchmal einen Experten, der dich unterstützt.

Wissen sagt: Alte Glaubenssätze halten dich zurück. Verkörpern bedeutet: Du übst dich in Selbstbeobachtung und erkennst diese Stimmen immer häufiger, wenn sie kommen. Und du lernst, sie loszulassen, oder auch sie mitzunehmen – sie nicht zu bekämpfen, sondern zu integrieren.

Verkörpern ist der Schritt von der Theorie in das gelebte Leben. Es ist der Schritt vom Opfer sein zu Selbstbestimmung und Eigenmacht.

Warum Körper und Bewusstsein zusammen gehören

Ich war lange in Bereichen unterwegs wo das getrennt war.

In meine Praxis kamen Menschen, die an ihrem Körper arbeiten wollten – Krampfadern, Ernährung, Supplements, Bewegung, Stoffwechselkuren. Als Access Consciousness Facilitatorin Bewusstsein – Körperprozesse, Energiearbeit, Entwicklung.

Und beides bedingt sich gegenseitig: Mehr Bewusstsein führt zu einem besseren Umgang mit dem Körper. Denn Bewusstsein ist nichts anderes, als das Licht aufzudrehen und zu sehen, was ist. Das bededeutet auch zu sehen: Wo lüge ich mich noch an? Wo bin ich nicht bereit anzuerkennen, das mir ein Mensch, ein Lebensmittel, eine Beziehung, ein Job nicht gut tut, weil ich meine, dann sofort handeln zu müssen? Was wäre möglich wenn ich anerkennen könnte, dass diese Beziehung oder diese Art mich zu ernähren nicht mehr für mich passt, aber ich bin noch nicht so weit es zu verändern?

Bewusstsein bedeutet auch zu wissen, dass es einmal darum geht, dem Körper zu geben, was er braucht, ein anderes Mal, ein Glaubensmuster zu verändern. Keine Herangehensweise ist besser oder schlechter. Es ist ein Zusammenspiel, dass dich in wahren Flow bringt.

Auf der körperlichen Seite anfangen ist oftmals wichtig, denn wenn der Körper leidet, fehlt oftmals die Leichtigkeit, die Kraft, die Fähigkeit, auf anderen Ebenen zu arbeiten. Einem Menschen der Hunger leidet, wird Bewusstseinsentwicklung in den meisten Fällen nicht greifen. Und wenn dein Körper Hunger leidet, obwohl er scheinbar gut genährt ist, wird es schwierig. Den Körper zu versorgen kann also die erste Maßnahme sein. Jedoch: Die alten Muster bleiben. Die Erschöpfung bleibt. Etwas fehlt.

Viele Menschen die an ihrem Bewusstsein arbeiten merken: Ihr Körper drückt nicht aus, was sie innerlich fühlen. Er fühlt sich schwer an, krank, erschöpft, abgekoppelt. Als ob er nicht mitkommt.

Weil echter Wandel nur entsteht, wenn beides zusammenkommt.

Du bist hierhergekommen, um die Erfahrungen mit diesem Wunderwerk Körper zu machen. Nicht um ihn zu überwinden, sondern um ihn zu integrieren, zu genießen, zu erfahren. Und wir haben alle erst daran gekratzt, was mit unseren Körpern wirklich möglich ist. 

Das ist keine neue Erkenntnis. Aber sie bleibt meistens im Verstand hängen. Wir sprechen von Einssein, von Magie, von Mindset, und wenn wir morgens mit Kopfschmerzen aufwachen suchen wir sofort nach der Falschheit und wollen sie los haben, anstatt anzuerkennen, dass das die Art und Weise ist, wie unser Körper mit uns kommuniziert.

Was das konkret bedeutet

Verkörpern beginnt mit Wahrnehmung.

Nicht mit mehr Wissen. Nicht mit einer neuen Methode. Sondern damit, wieder zu wahrzunehen, was dein Körper dir mitteilt.

Wann hast du zuletzt wirklich gespürt wie dein Körper auf das reagiert was du isst? Wie er sich anfühlt wenn du unter Stress bist? Was er dir sagt wenn du erschöpft bist bevor er lauter werden muss?

Es geht jedoch noch viel tiefer. Dein Körper sendet und empfängt in jeder Sekunde Informationen. Diese Informationen sagen dir alles. Welche Menschen dir gut tun. Welcher Job, welche Nahrung, wie viel und welche Bewegung. Welcher Ort. Was an diesem Ort geschehen ist. Vor ein paar Minuten oder vor 100 Jahren. Das scheint die fortgeschrittene Variante zu sein. Doch es gibt Menschen, die können die Gewalt, die an einem Ort vor 100 Jahren geherrscht hat, wahrnehmen und auch auflösen und sie spüren trotzdem ihren Körper im Hier und Jetzt nicht.

Wir empfangen nicht nur Informationen, wir senden auch. Und eines der wichtigsten Erkenntnisse für mich persönlich war zu begreifen, dass der Großteil meiner Gedanken, Gefühle und Emotionen nicht mir gehören, sondern eine Wahrnehmung sind. Eine Wahrnehmung, von der ich viel zu lange überzeugt war, dass ich es bin. Es bleibt eine tägliche Herausforderung, dein und mein zu unterscheiden. Doch das Wissen darum und präsent damit zu werden hat für mich alles verändert.

Wenn du bis hierher gelesen hast gehe ich davon aus, dass auch du hochwahrnehmend bist. Dass du die Welt um dich herum super intensiv spürst und dein Körper dir permanent Signale senden. Dass kann anstrengend sein. Aber tatsächlich ist es deine Superkraft. Du musst sie nur lernen, sie einzusetzen. Es ist als hättest du einen Ferrari, aber nur gelernt, mit einem Lada zu fahren. Es wird Zeit, ein paar Gänge hochzuschalten.

All das ist kein Wettbewerb

Sondern ein Schrittweise nach Hause kommen zu dir. Niemand im Außen muss deine Wahrnehmung bestätigen. Niemand muss die Dinge so sehen und spüren wie du.

Denn eine weitere Superkraft, die du hast, ist deine ureigene Perspektive. Sie ist einzigartig und wenn du auhörst, dich zu vergleichen und deine Wahrheit im Außen zu suchen, dann bist du mit dieser Perspektive der Beitrag, für den zu sein du hierhergekommen bist.

Bei den meisten Menschen ist dieser Kontakt verschüttet. Jedes „das bildest du dir ein“, „jetzt stell dich nicht so an“, „jetzt reiß dich mal zusammen“, „das stimmt nicht, was du da wahrnimmst“, hat dich ein Stück weiter von dir und deiner Wahrnehmung weggebracht.

Die gute Nachricht: Dieser Kontakt ist nicht weg. Er ist nur leise geworden.

Und wenn du anfängst deinem Körper wieder zuzuhören – wirklich zuzuhören – verändert sich alles. Es geht nicht darum etwas Neues zu lernen, sondern das freizulegen was du bereits bist und weißt.

Der nächste Schritt

Wenn du spürst dass da mehr möglich ist, dass die Puzzleteile schon alle da sind und nur noch zusammenfinden müssen, dann lade ich dich ein.

Mach den kostenlosen Body Check Quiz. 10 Fragen. 3 Minuten. Und du bekommst ein ehrliches Bild davon wo du gerade stehst. Hier geht es nicht darum, dich zu bewerten. Ich möchte dich zu einem aus meiner Sicht größten Abenteuer einladen, die es derzeit gibt. Wirklich und wahrhaftig zu erkennen, wer du und dein Körper in Wirklichkeit sind: Mächtige, magische Wesen, gemacht aus purer Energie, in der Lage, alles zu verändern wenn du aufhörst zu glauben, dass das, was du siehst und anfassen kannst, wirklich real ist. 

→ [Link zum Quiz einfügen]

Mein Name ist Sylvia Schulz – Heilpraktikerin, Facilitatorin und Coach. Seit 15 Jahren begleite ich Menschen auf dem Weg zurück zu sich selbst. Mit meinem neuen Programm Conscious.AgeLess.Wild. verbinde ich all das: den Körper, das Bewusstsein, und die Energie die beides verbindet. Fragebögen als Hinweis auf die Zusammenhänge, optional Messungen wie Blutzuckerbestimmung, begleitendes Journeling als Vorbereitung und Grundlage, um die Prozesse in deinem Körper wieder zu fühlen. Ziel ist es, mehr Bewusstsein zu erreichen.

Ich begleite derzeit die ersten Frauen persönlich durch diesen Prozess, als 1:1 in einer Beta-Version von Conscious. AgeLess. Wild. Wenn du spürst dass das für dich der nächste Schritt sein könnte, lade ich dich zu einem kostenlosen Gespräch ein. Unverbindlich und ohne Druck. Und du nimmst auf jeden Fall etwas für dich mit.

Hier geht es zu meinem Kalender: https://calendly.com/terminsylvia/30min

Conscious.AgeLess.Wild. Die Überwindung der Trennung von Körper, Geist und Seele.

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